Bestimmung des Kariesrisikos

Quelle: Initiative proDente

Fast alle Milchzähne sind bei ihrem Erscheinen in der Mundhöhle gesund, aber nicht alle bleiben es.

Auch Milchzähne haben wichtige Aufgaben: sie werden nicht nur zum Kauen, sondern auch zum korrekten Erlernen der Aussprache benötigt; außerdem halten sie im Kiefer den Platz für die bleibenden Zähne frei. Daher sollten sie unbedingt bis zu ihrem natürlichen „Ausfallen“ gesund erhalten werden.

Reicht es dazu, die Zähne zu putzen und auf eine zahngesunde Ernährung zu achten?

Nicht immer. Wenn schon im Alter von 2 bis 3 Jahren eine hohe Zahl an säureproduzierenden und damit kariesverursachenden Bakterien in der Mundhöhle vorhanden ist, dann führt dies ohne spezielle Gegenmaßnahmen mit hoher Sicherheit zu Milchzahnkaries. Ein weiterer wichtiger Faktor ist das Vermögen des Speichels, Säuren zu neutralisieren, zu „puffern“.

Die Belastung mit Karies-Bakterien und die Pufferkapazität des Speichels können wir mit zwei einfachen Tests bestimmen (CRT bacteria® und CRT buffer® von Ivoclar). Ergibt sich eine hohe Belastung, sind spezielle Gegenmaßnahmen angezeigt, auch und gerade dann, wenn noch alle Zähne gesund erscheinen.

Auch für ältere Kinder ist der Test geeignet, um zum Beispiel den Erfolg der vorbeugenden Maßnahmen kontrollieren zu können.

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